10 Tage
Dauer
4/5
Fitness-Faktor
Mittlerer Atlas, Marokko
Ort
10+
Alter
Jul-Aug
Termine

Erlebe einen spannenden Reiturlaub im Atlas Gebirge in Marokko

Dieser einzigartige Ritt durch den mittleren Atlas wird uns die Schönheit dieser Gegend vermitteln. Lange Galoppaden durch flache Steppen und Täler, Hochebenen mit atemberaubenden Aussichten, Zedernwälder, Steile Mulipfade, die uns bis auf 2000 Höhenmeter bringen, Seen und grünbewachsene Flüsse prägen diese erlebnisreiche Tour. Wir werden Nomaden mit ihren Schaf- und Ziegenherden begegnen, durch vulkanisches Gestein, durch Schluchten und über Berge reiten.
Kultureller Höhepunkt ist die Besichtigung der faszinierenden Stadt Fes mit ihren engen Gässchen, wo Handwerk noch gelebt wird.  

ABFAHRT  Fes
ANKUNFT  Fes
INBEGRIFFEN

Alle Übernachtungen wie im Programm angeführt
Vollpension (beginnt mit Abendessen am ersten Tag und endet mit Frühstück am letzten Tag)
Transfer vom Flughafen zum Riad in Fes bei Ankunft
Professionller Guide
Pferde inkl. Ausrüstung

ANFORDERUNGEN Voraussetzung ist Erfahrung im Geländereiten und eine gute körperliche Verfassung. Sie werden täglich zwischen 5 – 8 Stunden reiten. In schwierigem Gelände führen wir die Pferde über kurze Strecken, dies sind meist steile Mulipfade, die wir zu Fuß hinuntersteigen müssen. Verwenden Sie daher geeignet Schuhe. Speziell auf den Ebenen sollten sie immer Ihr Pferd unter Kontrolle haben, da es im Gelände stets zu Überraschungen kommen kann. Überholen Sie nie Ihren Guide.
GRUPPENGRÖßE mind. 4 Personen, max. 11 Personen
SPRACHEN Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch
NÄCHSTER FLUGHAFEN Fes
INFORMATION ZUR UNTERKUNFT Fes: Riad El Yacout
Camping: Zelt und Matratzen werden zur Verfügung gestellt
KLIMA/ REISEZEIT Tagestemperaturen in der Regel ca. 20-30°C, es kann auch Regenfälle geben, wobei die Temperatur dann auf 10-15°C fallen kann. Die Nächte sind eher frisch und relativ kalt. Im Sommer kann es zu heftigen, meist aber kurzen Gewittern kommen.
PFERDE Kleine, aber trittsichere Araber – Berber Hengste und Stuten aus unserem Reitstall in Meknes.
Gewichtlimit: 90 kg
EQUIPMENT Englische Sättel und Trail Sättel

Informationen zu Pass, Visum und gesundheitspolizeilichen Vorschriften

1

Ankunft in Fes

Ankunft in Fes. Transfer ins Hotel. Übernachtung und Abendessen dort.

2

Fes - Ifran

Am Morgen besichtigen wir die quirlige Stadt Fes,  wo man sich um Jahrhunderte zurückversetzt fühlt. Moulay Idriss II gründete die Medina – also die Altstadt – um 808. Die engen Gassen ermöglichen es nur den Eseln die Ware zu transportieren und nach wie vor wird hier alles in mühevoller Handarbeit hergestellt.

Um die Mittagszeit fahren wir ca. eine Stunde mit dem Auto dem Atlas Gebirge zu und werden an einem Bergsee picknicken. Dieser See ist auch ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen und die Bauern der umliegenden Dörfer verdienen sich etwas Taschengeld dazu wenn sie mit Ihren aufwendig geschmückten Pferden für Fotos posieren. Danach fahren wir weiter nach Ifran, ein Städtchen, das von den Franzosen im Jahr 1929 gegründet wurde und auf knapp 1700 m liegt. Seine spitzgiebeligen Häuser, seine Kastanienallen und sein Blumenschmuck sind sehr schön anzusehen und es ist außerdem sehr beliebt für seine angenehmen Temperaturen während der Sommermonate. Wir treffen die Pferde an einem Bergsee von wo aus wir einen ersten Ritt machen werden um unsere Pferde kennenzulernen – Araber-Berber Mischung: eher kleine, aber sehr trittsichere und ausdauernde Pferde.

Wir werden heute hier im Camp bei den Pferden Abendessen und übernachten.

3

Steineichen und Zedern

In der Früh reiten wir gleich in die Berge und durch die Wälder, wo Steineichen und Zedern wachsen und viele Vogelarten anzutreffen sind. Auch die schwanzlosen Berberaffen und Wildschweine sind hier heimisch, allerdings selten zu sehen. Weiter geht es teils auf steinigen Wegen teils durch flache Steppen, die zu langen Galoppaden einladen bis wir schließlich zum einsamen Baum kommen, der uns für eine Rast Schatten spenden wird. Am Nachmittag kommen wir durch fast unbewohnte Täler, nur wenige Bauern leben hier in Steinhütten; es gibt hier kein Wasser daher wird es in großen Tanks für die Schafherden her gekarrt. Später kommen wir auf eine Hochebene, wo Bauern auf dem fruchtbaren Boden hauptsächlich Kartoffeln anpflanzen – die Felder sind bespickt mit Lavabrocken. Wir schlagen unser Zelt in der Nähe eines Flüsschens auf in dessen eiskaltem Quellwasser gebadet werden kann.
4

Jebel Aghbalou

Auf einem steilen Mulipfad erreichen wir in kurzer Zeit über 2000 Höhenmeter und bringt uns über das Gebirge des Tachchoukt von wo aus wir einen herrlichen Weitblick über das Tal genießen können; auch in den anliegenden Höchtälern sind hie und da ein paar Felder bestellt und im Frühling blüht hier die Flora in allen Farben. An einer Silberquelle tränken wir die Pferde bevor es auf einem Mulipfad weitergeht durch karge Zedernwälder hinab in eine Schlucht. Manches Mal treffen wir auf – mit Feuerholz – schwerbeladene Mulis oder Esel. Es folgt eine Mittagsrast im Schatten der Bäume. Schließlich kommen wir auf eine weitläufige Ebene, ideal für lange Galoppaden. Die Nomaden zieht es im Sommer hierher um ihre Ziegen- und Schafherden hier grasen zu lassen. Noch ein letzter Aufstieg liegt vor uns, nämlich über den Jebel Aghbalou, ehe wir zum Aguelmame Sidi Ali Bergsee gelangen, der auf 2100 m liegt und wo wir heute Nacht campen werden – direkt am See.

5

Sidi Ali-See

Am Morgen galoppieren wir über weite, grasbewachsene Ebenen. Die Gegend hier wird von Nomaden mit ihren riesigen Ziegen- und Schafherden bewohnt. Statt Dörfern werden wir große, schwarze Zelte sehen und manchmal sogar Kamelherden. Wir reiten über den von meterdicken Zedern bewachsenen Jebel Aghbalou. Bergab geht es nun auf einem schmalen Pfad mit einem wunderbaren Blick auf den blauen Sidi Ali-See. Am Nachmittag werden die Pferde ruhen und wir können entweder schwimmen gehen oder eine Wanderung um den See unternehmen. Über Nacht campen wir hier am See.

6

Plateau von Bekrite

Wieder geht es über eine Höhenzug und bevor wir auf das vulkanische Plateau von Bekrite gelangen reiten wir noch durch ein sanftes Tal wo uralte Tuyabäume wachsen. Das dunkle Gestein schimmert durch die abgegrasten Wiesen und langsam steigen wir wieder auf über 2000m hinauf, wo man sogar noch alte Krater ausmachen kann. In dieser Gegend leben die Nomanden in Steinhütten, da es im Winter schneit, trotzdem ziehen sie weit herum mit ihrem Vieh. Später erreichen wir wiederum grüne Täler, die gelegentlich kleinen Wasserläufen aufweisen – hier können wir nach Lust und Laune galoppieren. Unser Zelte schlagen wir an einem Fluss bei Bekrite auf.

7

Die 4O Quellen des Oum Erbia

Anfangen werden wir den Tag durch ein breites Tal, hier finden wir große Mais- und Getreidefelder sowie Gemüseäcker entlang des Flusses. Weiter geht es über sanfte Hügel und wieder bringt uns ein steiler Mulipfad bergab zu den 4O Quellen des Oum Erbia. Es ist einer der wichtigsten Flüsse Marokkos und auch dies ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, wo wir viele kleine Cafés vorfinden werden. Nach kürzester Zeit verändert sich die Umgebung: braune, rote und gelbe Hügel, zwischendurch Salzquellen, dann wieder Bäche deren Ufer grün bewachsen sind – selten zu sehen in diesem Land. Außerdem ist diese Region für seine Pferde bekannt; gehobbelte Stuten weiden hier während die Fohlen herumtollen und oft kommen sie voller Neugierde auf uns zu. Unser Lager schlagen wir am Ouiouane-See auf.

8

Zaouiat Ifrane und Afnourir-See

Erneut reiten wir durch einen Wald voller Zedern, bald gemischt mit Steineichen. Einsame und, von Schafherden kehlgefressene, Täler laden zu langen Galoppaden ein bis wir hinunterkommen zum Dörfchen Zaouiat Ifrane, wo sich uns ein einmaliges Spektakel bietet: Ein kleiner Fluss fällt etwa 50 m in die Tiefe und bildet dort mehrere Wasserfälle. Die Kletterpflanzen tauchen die steile Felswand in üppiges Grün und die Berberaffen schauen frech aus den von ihnen bewohnten Höhlen. Im Sommer blüht hier wilder Oleander entlang des Weges, der uns zu unserem Rastplatz an einem Flüsschen führt. Nach dem Mittagessen überqueren wir eine Bergkette, von wo wir wieder einen traumhaften Blick auf die Berge von Mrirt genießen können. Wiederum geht es hinauf zu einem Hochplateau, geeignet für langen Galoppaden. Heute Nacht wird sich unser Camp in einem Nationalpark befinden, am Afnourir-See, Heimat von Störchen und Fröschen.

9

Die hügelige Gegend des Mandar Ito

Ein letztes Mal geht es durch einen Zedernwald bevor die Zivilisation uns wieder hat. Es tauchen wieder kleine Dörfer auf und unser Weg führt entlang eines Baches, der von Oleander gesäumt ist, über Schiefergestein und abgeerntete Getreidefelder, die ideal zum Galoppieren sind. Am Nachmittag reiten wir durch die hügelige Gegend des Mandar Ito. Noch einmal nutzen wir die Gelegenheit zum Galoppieren ehe wir das Camp erreichen, wo wir uns von unseren Pferden verabschieden. Wir fahren zurück nach Fes, haben ein letztes Abendesen in einem kleinen, einheimischen Restaurant und tauschen heute Nacht den Schlafsack gegen ein gemütliches Bett in einem Riad in Fes.

10

Abschied nehmen

Heute heißt es Abschied nehmen. Die Rückreise erfolgt individuell – der  Transfer zum Flughafen ist nicht inbegriffen.

Termine:

06. 07. 2018 – 15. 07.  2018
24. 08. 2018 – 02. 09. 2018

Preise pro Person:

€  820,00 bei 4 – 10 Personen
€  965,00 bei 3 Personen
€ 1.115,00 bei 2 Personen

Einzelzimmerzuschlag: € 125,00

ZAHLUNG Anzahlung: 50% – 5 Wochen vor Reiseantritt
Restzahlung:  20 Tage vor Reiseantritt
STORNIERUNG 4 Wochen vor Reiseantritt: 50%, 10 Tage: 85%, 5 Tage: 95%, weniger als 5 Tage: 100%
INBEGRIFFEN Alle Übernachtungen wie im Programm angeführt
Vollpension (beginnt mit Abendessen am ersten Tag und endet mit Frühstück am letzten Tag)
Transfer vom Flughafen zum Riad in Fes bei Ankunft
Professionller Guide
Pferde inkl. Ausrüstung
NICHT INBEGRIFFEN Einzelzimmerzuschlag in den Hotels
Getränke in den Hotels sowie alkoholische Getränke unterwegs
Individuelle Rückreise vom Riad in Fes zum Flughafen
Anreisekosten von/nach Marokko

Der Veranstalter dieser Reise ist ein Partner von beactivetours.com, daher gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Partnerveranstalters.
Auf Anfrage können wir dir diese gerne im Detail zuschicken. Bei einem Angebot werden sie dir automatisch mitgeschickt.

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