8/9/15 Tage
Dauer
4/5
Fitness-Faktor
Goulmim, Marokko
Ort
10+
Alter
Nov-Dez
Termine

Wanderreiten im Nomadenland im Süden Marokkos

Ein abenteuerlicher Ritt durch das Nomadenland im Süden Marokkos. Teilweise entlang des Draa-Flusses, teilweise über sandige Ebenen, die ideal zum galoppieren sind, vorbei an Ruinen, verfallenen Mauern und einer Festung der “Goumiers”. Von Wüstenlandschaft bis zu weißen, endlosen Sandstränden, die zu langen und ausgiebigen Galoppaden einladen – diese Reise mit Expeditionscharakter lässt jedes Reiterherz höher schlagen.  

Bei dieser Reise gibt es auch die Möglichkeit nur die erste oder nur die zweite Woche zu buchen. Programmdetails findest du im Reiseverlauf.

ABFAHRT Agadir
ANKUNFT Agadir
INBEGRIFFEN

Alle Übernachtungen wie im Programm angeführt
Vollpension (beginnt mit Abendessen am ersten Tag und endet mit Frühstück am letzten Tag), außgenommen Mittagessen in Tantan
Professionller Guide
Pferde inkl. Ausrüstung
Transfer am ersten Tag: Flughafen Agadir – Hotel Agadir

ANFORDERUNGEN Sie werden täglich zwischen 5 – 8 Stunden reiten. Viel Galopp – eher langsam dafür aber lange, wobei man in den Jagdsitz gehen sollte um den Pferderücken zu entlasten. Auf diesem Ritt ist zumeist genügen Platz um nebeneinander reiten zu können, überholen Sie aber nie Ihren Guide. Wenn Hengste mit dabei sind, müssen die Reiter darauf achten, dass diese sich nicht zu nahe kommen.
GRUPPENGRÖßE mind. 4 Personen, max. 9 Personen
SPRACHEN Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch
NÄCHSTER FLUGHAFEN Agadir
INFORMATION ZUR UNTERKUNFT Agadir: Hotel Sud Bahia
Goulmim: Villa Boujouf
Tantan: Hotel Sable d’Or
Camping: Zelt und Matratzen werden zur Verfügung gestellt
KLIMA/ REISEZEIT Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 18-30 °C. Während der Nacht sinken sie dann auf bis zu 10 °C – ab und zu auch tiefer. In der Nähe des Atlantiks kann die Luftfeuchtigkeit in der sehr zunehmen. Man muss mit Sturmwinden rechnen, Regen ist selten.
PFERDE Kleine, aber trittsichere Araber – Berber Hengste und Stuten aus unserem Reitstall in Meknes.
Gewichtlimit: 90 kg
EQUIPMENT Englische Sättel und Trail Sättel

Informationen zu Pass, Visum und gesundheitspolizeilichen Vorschriften

1

Agadir

Ankunft in Agadir. Abendessen sowie Übernachtung im Hotel.

2

Agadir - Goulmim

Wir fahren von Agadir nach Goulmim und kommen auf dem Weg dahin durch Tiznit und Lakhsass. Die Pferde warten auf uns in der Oase von Tighmert – diese liegt etwas außerhalb von Goulmim. Heute Nachmittag können wir entweder die Stadt besichtigen, oder wir manchen einen kurzen Sternenritt um die Pferde kennenzulernen. Abendessen und Übernachtung in der Herberge in Tighmert.

3

Tighmert - Taidalt

Zuerst durchqueren wir die Oase von Tighmert und kommen kurz darauf zu einer schier endlos scheinenden Ebene, die sich hervorragend für ausgiebige und lange Galoppstrecken eignet. Wenn es zuvor schon geregnet hatte, dann ist die gesamte Fläche von weißen und rosafarbenen Blüten übersät. Zu Mittag machen wir ein Picknick unter Akazienbäumen. Am Nachmittag führt uns unsere Route weiterhin über die Sandebene und durch Akazienwälder. Unser Zelte schlagen wir heute Nacht in Taidalt auf – ein kleines Dorf. Leider findet man in diesem Gebiet nicht viel Wasser.
4

Eine grüne Oase

Wiederum folgen wir dieser rießigen, unendlichen Ebene, die nun aber immer steiniger wird – vereinzelt stehen hier Akazienbäume dazwischen grasen Schafherden die karge Gegend ab. Merklich wird das Tal enger und die davor weit entfernten Berge rücken nun auch näher. Der Fluss, der aber selten Wasser führt, hat hier eine Schlucht gegraben und es kommt vor, dass eine Kamelherde hier entlangzieht. Wir werden im trockenen Flussbett und im Schatten der Arganbäume unsere Mittagsrast einlegen bevor es dann weiter durch dieses Tal geht. Ganz unerwartet stoßen wir dann auf eine Oase, wo wir auch Wasser finden werden. Deshalb haben sich hier auch ein paar Siedler niedergelassen, die Landwirtschaft betreiben – hier werden wir sehr freundlich empfangen.

5

Aouinet Torkos

Am Morgen reiten wir auf der Straße bis in ein Dorf, Aouinet Torkos. Es scheint wirklich komisch, dass gerade hier unsere Pässe am Kontrollposten kontrolliert werden – an solch einem abgeschiedenen Ort. Es gibt hier so gut wie Nichts, nicht einmal Landwirtschaft. Die Einwohner werden bezahlt um hier zu wohnen, Lebensmittel und Treibstoff sind großteils subventioniert. Hier ist die letzte Möglichkeit für die nächsten 150 km etwas einzukaufen auch wenn es nicht viel gibt – mit viel Glück ein Huhn! Umso mehr freuen sich die Einheimischen uns zu sehen, endlich mal etwas Abwechslung. Auf den nächsten 10 km reiten wir auf einer steinigen Ebene mit Akazienbäumen und gelegentlich sehen wir Kamele, die das karge Grün abfressen. Wir werden mit einer unendlichen, weißen Ebene belohnt auf der man nach Lust und Laune galoppieren kann – der Boden ist ideal! Irgendwann kommen wir dann zu einem einsamen Brunnen, der neben einem Haus steht. Die Nomaden tränken hier ihre Kamele und wir werden hier unser Picknick machen. Danach geht es immer weiter und weiter auf dieser endlosen Ebene bis wir dann unser Camp erreichen.

6

Der Draa-Fluss

Immer noch reiten wir auf derselben Ebene, es gibt zwar immer wieder Wälder von Akazien, aber Menschen und Tieren begegnen hier nicht mehr. Wir reiten vorbei an Ruinen – das war einmal ein Dorf, das aber mittlerweile verlassen ist – dann passieren wir eine Schlucht um erneut auf eine Ebene zu gelangen. Anschließend erreichen wir das ausgedehnte, zumeist ausgetrocknete Flussblett des Draa-Flusses. Möglicherweise treffen wir hier auf eine abgeschiedene Kamelherde oder sogar auf ein Auto… Es ist sehr selten, dass jemand hier durchkommt und noch seltener hoch zu Roß; Neuigkeiten werden sogleich ausgetauscht. Die Gegend hier hat schon viele Kämpfe gesehen, nämlich gegen die Polisario und auch gegen die Algerier. Erneut gelangen wir auf eine enorme, weiße, sandige Ebene, eingebettet zwischen Bergen. Dort wo der Draa-Fluss im Gestein verschwindet, stellen wir unsere Zelte auf; hier gibt es auch einen Brunnen, der dank einer solarbetriebenen und vom Staat gesponserten Pumpe stets über Wasser verfügt. Auch die Nomaden nutzen diesen für ihre Tiere.

7

Verfallene Grenzmauern

Heute erwartet uns ein Tag im Gebirge: wir werden einige Gebirgszüge überwinden. Abgesehen von ein paar einsamen Nomadenzelten mit ihren Tieren, sind wir lediglich von einer weiten Steinwüste umgeben. Immer wieder können wir auf den Hügeln verfallene Mauern auf eine Länge von mehrerer Kilometer erspähen. Dies waren einst Grenzmauern. Am späten Nachmittag beginnen auch wieder kakteenähnliche Sukkulenten und Arganbäume auf der Fläche zu wachsen. Aus dem Nichts scheint eine Quelle zu entspringen, die das Tal mit Wasser versorgt und alles Grün werden lässt; selbst Frösche gibt es! Hier werden wir heute Nacht bleiben.

8

Auf dem Weg nach Tantan

Noch ca. 30 km bis nach Tantan. Auch am heutigen Tag müssen wir noch mehrere Hügel passieren, aber immer wieder kommen wir auf sandigen Untergrund, der ideal ist zum Galoppieren. Gelegentlich sehen wir Nomadenfrauen, die bei Quellen ihre Wäsche waschen. Heute Nacht werden wir in einem Hotel in Tantan übernachten – die Pferde lassen wir etwas außerhalb der Stadt, bei einem öffentlichen Brunnen, zu dem auch die Nomaden ihre Kamele führen.

Variante Teilnahme 1. Woche: Autofahrt nach Agadir, Abendessen und Übernachtung im Hotel. Individuelle Rückreise am Folgetag.

Variante Teilnahme 2. Woche: Ankunft in Agadir. Abendessen sowie Übernachtung im Hotel.

9

Ruhetag in Tantan

Tantan ist ein kleines Städtchen, mit vielen Souks und kleinen Läden, die zum stöbern einladen. Interessant ist es auch, sich in eines der Cafés zu setzen und dem bunten Treiben zuzusehen. Übernachtung im Hotel in Tantan.

Variante Teilnahme 2. Woche: Wir fahren von Agadir nach Tantan und kommen auf dem Weg dahin durch Goulmim. Übernachtung im Hotel in Tantan.

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Fort Tafnidilt

Zurück auf dem Pferderücken folgen wir wieder dem Draa-Fluss, der nun Wasser führt und ein Moorgebiet bildet in dem eine Vielzahl an Vögel lebt. Auf einem Hügel thront das Fort Tafnidilt, das einst von den “Goumiers” gehalten wurde. “Goumiers” sind Berber aus Marokko, die in der französischen Armee als Soldaten gedient hatten. Dort in der Nähe werden wir dann unsere Mittagspause einlegen. Danach reiten wir noch eine Weile entlang des Draa-Flusses bevor wir dann in Richtung Landesinnere abbiegen. Diese Nacht werden wir auf einem Hochplateau verbringen.

11

Einsame Täler

Heute reiten wir weiter durch abgelegene Täler mit sandigem Untergrund und wenn die Sonne darauf scheint, schillert der Sand wie Pulverschnee. Unser heutiges Camp schlagen wir an einem Wadi auf – der Fluss führt nur bei Regen Wasser.

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Galoppieren am weißen Sandstrand

Endlich erreichen wir heute den weißen Sandstrand. Hier können wir nun nach Lust und Laune galoppieren. Unterwegs machen wir unser Picknick und weiter geht es, immer weiter neben dem rauschenden Meer her. Welche Freude hier zu galoppieren, zwischen den Wellen… bis wir nach Plage Blanche kommen, dort schlagen wir unsere Zelte auf. Hier gibt es aber eigentlich nur eine Polizei- und Marinestation und ein Café. Während der Ferienzeit im Sommer kommen Einheimische hierher und wohnen dann in selbstgemachten Zelten am Strand.

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Foum Assaka

Weiterhin können wir den tollen, ausladenden Strand genießen bis wir Foum Assaka erreichen. Bald wird der Untergrund steiniger, ab und zu sehen wir ein altes Schiffswrack und schließlich werden die Berge sichtbar – und somit auch das Ende des Strands. Wir reiten wieder in die Berge, dann durch Täler und über mit Kakteen bewachsene Hügel, wo wir unser Picknick machen. Nach dem Mittag reiten wir durch Wälder von Kakteen. Frauenorganisationen pflanzen diese wegen der Früchte an. Diese werden dann nach Goulmim geliefert, wo in der Fabrik aus den Früchten das kostbare Feigenkaktusöl extrahiert wird, das u.a. für Anti-Aging Produkte verwendet wird. Unser Camp befindet sich heute am Assaka-Fluss.

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Oase von Tighmert

Ein letztes Mal können wir auf einer Ebene lange Galoppaden genießen in Richtung Oase von Tighmert. Wir nähern uns erneut der Zivilisation – immer wieder kommen wir an bepflanzten Feldern vorbei. Bei der Oase angekommen reiten wir auf einem schmalen Weg durch den Palmenhain wieder dahin wo wir vor 2 Wochen unsere Reise begonnen haben. Nach dem Picknick verabschieden wir uns von den Pferden und der Crew. Autofahrt nach Agadir, Übernachtung im Hotel in Agadir.

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Abschied

Heute heißt es Abschied nehmen. Die Rückreise erfolgt individuell.

Termine:

16. 12. 2017 – 30. 12. 2017
16. 12. 2017 – 24. 12. 2017 (Variante Teilnahme 1. Woche)
23. 12. 2017 – 30. 12. 2017 (Variante Teilnahme 2. Woche)

Preise pro Person:

€  1.500,00 bei 4 – 10 Personen
€  1.715,00 bei 3 Personen

Einzelzimmerzuschlag: € 125,00

Preise pro Person – Variante Teilnahme 1. Woche:

€  1.050,00 bei 4 – 10 Personen

Einzelzimmerzuschlag: € 75,00

Preise pro Person – Variante Teilnahme 2. Woche:

€  965,00 bei 4 – 10 Personen

Einzelzimmerzuschlag: € 75,00

ZAHLUNG Anzahlung: 50% – 5 Wochen vor Reiseantritt
Restzahlung:  20 Tage vor Reiseantritt
STORNIERUNG 4 Wochen vor Reiseantritt: 50%, 10 Tage: 85%, 5 Tage: 95%, weniger als 5 Tage: 100%
INBEGRIFFEN Alle Übernachtungen wie im Programm angeführt
Vollpension (beginnt mit Abendessen am ersten Tag und endet mit Frühstück am letzten Tag), außgenommen Mittagessen in Tantan
Professionller Guide
Pferde inkl. Ausrüstung
Transfer am ersten Tag: Flughafen Agadir – Hotel Agadir
NICHT INBEGRIFFEN Einzelzimmerzuschlag
Mittagessen in Tantan
Getränke in den Hotels sowie alkoholische Getränke unterwegs
Transfer: Hotel Agadir – Flughafen
Transfer: Flughafen – Hotel in Agadir wenn lediglich an der 2. Hälfte teilgenommen wird
Anreisekosten von/nach Marokko

Der Veranstalter dieser Reise ist ein Partner von beactivetours.com, daher gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Partnerveranstalters.
Auf Anfrage können wir dir diese gerne im Detail zuschicken. Bei einem Angebot werden sie dir automatisch mitgeschickt.

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Tour Reviews

4 based on 2 reviews
4 von 5
27. Januar 2015

Leider wurde unsere Reiterreise im Nomadenland von heftigen Regengüssen unterbrochen. Wegen Überflutungen musste die Reise nach ein paar Tagen abgesagt werden. Aber bis dahin war der Ritt einfach genial! Super Boden und große Flächen, wo wir super galoppieren konnten. Der Ritt war generell schnell, wir sind viel galoppiert. Das Essen war auch hervorragend. Schade, dass wir den Ritt nicht beenden konnten. Vielleicht ein anderes Mal.

4 von 5
19. März 2017

Einer der besten Abenteuertrails die ich je gemacht habe. Schnelle Gallops, spannende Begegnungen mit Land und Leute, super Pferde und bester Service. Die Reisebegleitung war stets um das Wohl ihrer Gäste bemüht. Auf jeden Fall weiter zuempfehlen!!

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